Studie sieht Pure Player vorne

bibl_patricktraylor_bE-Food wird – natürlich – immer mehr auch zum Thema für Unternehmensberatungen und Wissenschaftler. Erstere sagen dem Marktsegment meist eine große Zukunft voraus, letztere untersuchen meist das Konsumentenverhalten. In diese Richtung geht auch die Masterarbeit von Julia Kehlert, die sie unter dem Titel „Verbraucherwahrnehmung von Onlinehandel mit Lebensmitteln: eine empirische Untersuchung“ im Januar an der Universität Hohenheim vorgelegt hat.

Keine Überraschung: Die meisten bestellen noch kein E-Food

Auf die Frage „Wir wird Onlinehandel mit Lebensmittel im Vergleich zum stationären Handel wahrgenommen?“ wollen wir die Antwort gleich vorwegnehmen: immer noch eher Weiterlesen >

Online-Biohändler im Überblick

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Nur drei Online-Biohändler liefern auch frisches Obst
und Gemüse. (Bild: digital cat / flickr / cc)

Mit biologischen Lebensmitteln wurden in Deutschland im letzten Jahr 7 Milliarden Euro Umsatz gemacht – das ist mehr als in Frankreich und Großbritannien zusammen. Ein lohnender Markt also, der noch dazu stark wächst, im letzten Jahr um über 7%. Man könnte also meinen, auch im Online-Geschäft brummt der Biomarkt – doch dem ist (noch) nicht so. Keine der großen Bio-Ketten ist bislang ins Online-Geschäft eingestiegen (siehe auch Blogeintrag vom 23. Oktober 2013). Dennoch gibt es eine ganze Reihe überregionaler Online-Bioanbieter. Das Sortiment Weiterlesen >

Amazon ante portas?

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Die Auslieferflotte von Amazon fresh fällt auf.

So ziemlich jedes Presseorgan in Deutschland vermeldete es Ende Februar: Amazon will im September seinen Lebensmitteldienst “Amazon fresh” starten. Die einzige Quelle all dieser Artikel war eine Meldung in der Bildzeitung, in der es hieß: “Derzeit werde über Lagerflächen und Lkw-Flotten an mindestens vier Standorten in Deutschland, Österreich und Nachbarländern verhandelt. Zudem werbe Amazon gerade Personal für ein Experten-Team an. Dieses solle in den USA, wo Amazon seinen Lebensmittel-Lieferdienst seit 2007 in Städten wie Seattle, San Francisco und Los Angeles anbietet, geschult werden. Spätestens im Weiterlesen >

Versandgebühren – ein Vergleich

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Versandgebühren werden sehr kritisch
beäugt – selbst wenn es nur 3 Euro sind.

Versand- oder Liefergebühren sind beim Online-Kauf ein wichtiges Thema – schließlich verteuert sich für den Kunden die Ware um diesen Betrag. Wer beispielsweise eine CD im Internet günstiger als im stationären Handel findet, dem verderben 3,90 Euro Versandgebühren schnell die Bestelllaune. Die Kaufentscheidung hängt also auch von der Höhe der Versandgebühren ab. Weiterlesen >

Berater sehen „Revolution im Lebensmittelhandel“

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Die Aufteilung in acht Handlungsfelder
nennt Ernst&Young “Cross Box”.
Abbildung aus der EY-Studie

Jetzt auch Ernst&Young. Nach den Unternehmensberatungen Fittkau & Maaß und A.T. Kearney legte nun auch Beratungsriese Ernst&Young eine Studie zum efood-Markt vor. Während sich die früheren Untersuchungen mit Prognosen zurückhielten, oder allenfalls moderate Steigerungen bzw. unspezifisch „signifikantes Potenzial“ sahen, geht Ernst&Young (EY) in die Vollen: „Bis 2020 soll der jährliche Online-Umsatz auf 20 Milliarden Euro steigen. Der Marktanteil steigt damit von aktuell 0,3 Prozent auf dann 10 Prozent“, so die Studie. Weiterlesen >

Wieso E-Food (nicht) gekauft wird

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Die Eltern kaufen Lebensmittel online?
Dann versuche ich das auch mal!
Bild: boellstiftung cc

Vielleicht kennen Sie den Effekt: Eine Gruppe von Menschen steht auf der Straße und schaut nach oben. Mit ziemlicher Sicherheit werden weitere Personen stehen bleiben und nach oben schauen. Das zeigt deutlich, wie das eigene Verhalten durch andere beeinflusst wird. In meiner Diplomarbeit „Online-Lebensmittelhandel und die Rolle der sozialen Normen“ (Technischen Universität München) habe ich mittels Befragung untersucht, inwiefern das Umfeld und die sozialen Normen eine Rolle beim Online-Kauf von Lebensmitteln spielen. Weiterlesen >

Gibt es die perfekte Logistik für E-Food?

DHL - Logistiker auch für E-Food

Bild: DHL

Und wieder eine Stadt weniger, könnte man sagen. Bringmeister.de gibt seinen Lieferservice für Düsseldorf auf, vermeldete die Lebensmittelzeitung. Beliefert werden nun noch die Großräume Berlin und München. Schaut man sich die Gesamtheit der Online-Lebensmittelhändler an, könnte man schnell den Eindruck bekommen, nur in einigen wenigen Ballungsräumen ist man so richtig gut versorgt. Ganz vorne dabei sind München und Berlin – diese beiden Metropolen werden von ausnahmslos allen großen E-Food-Händlern beliefert. Weiterlesen >

Zwei Schweizer Giganten haben Erfolg

schweizEinen kurzen Blick auf den Schweizer e-food-Markt haben wir ja schon im Beitrag vom 21. November geworfen. In unserem Nachbarland seien bereits 0,7 Prozent des Lebensmittelumsatzes online erzeugt, sagt A.T. Kearney, während es in Deutschland nur 0,3 Prozent wären. Das bewegt sich zwar auf eher niedrigem Niveau (verglichen beispielsweise mit 4,5 Prozent in Großbritannien), dennoch ist der e-food-Anteil in der Schweiz doch doppelt so hoch wie in Deutschland. Ticken die Schweizer Uhren Weiterlesen >

Rollt Amazon den E-Food-Markt auf?

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Typischer Noch-schnell-dazu-Artikel:
Adventskalender sind gleich drei Mal
unter den Amazon-TopTen-Lebensmitteln.

Amazon macht wieder einmal von sich reden. Ich meine aber in diesem Fall nicht die möglicherweise bevorstehenden Weihnachtsstreiks, noch das Drohnen-Auslieferprogramm „Amazon Prime Air“, sondern die Ankündigung, auch in Deutschland Lebensmittel verkaufen zu wollen. Moment mal – verkauft Amazon nicht schon längst Lebensmittel hier bei uns? Gibt’s da was Neues? Also der Reihe nach: Tatsächlich verkauft Amazon seit Juli 2010 in Deutschland auch Lebensmittel – und zwar nach damaliger Ankündigung über 35.000 verschiedene „frische wie verpackte Lebensmittel“. Sie würden „von Amazon selbst und von über 60 Partnern angeboten“. Weiterlesen >