Personal Shopping – ein Konzept für Deutschland?

Der E-Food-Markt ist schwierig, aber lohnenswert. Vielleicht lässt sich der Markt ja mit neuen Konzepten erobern? Das jedenfalls ist der Ansatz des Internetbusiness-Pioniers Rocket Internet der Brüder Samwer (bekannt durch den Aufbau von Zalando und den jüngst erfolgten Börsengang). Shopwings.de heißt deren neues Konzept, das seit Anfang Oktober online ist.

Nach zwei Stunden kommt der „Shopper“

So funktionierts’s: Der Kunde wählt im Internet postleitzahlenbasiert einen Supermarkt in seiner Nähe. Ein „geschulter Shopper“ kauft Weiterlesen >

E-Food-Praxis: Lieferzeiten

Warum kaufen Menschen Lebensmittel online? Dafür gibt es viele Gründe (und ein paar auch dagegen). Eine neue europaweite Studie – über die wir demnächst ausführlich berichten – nennt als wichtigsten: „Ich kann einkaufen wann ich will.“ Leicht einzusehen, denn das Internet macht nie zu. Andererseits haben viele städtische Supermärkte inzwischen bis 22 Uhr offen – und noch später kaufen dann doch die wenigsten. Aber sei’s drum. Das nächst genannte Argument lautet: „Es ist praktisch, dass die Lebensmittel angeliefert werden.“ Interessanterweise hält Weiterlesen >

Wie gut sind die Shops der E-Food-Anbieter?

Im deutschen E-Food-Markt bewegt sich im Moment wenig, Studien zu diesem Marktsegment haben hingegen noch immer Konjunktur. Zwei aktuelle Studien interessieren sich weniger für die Produkte als vielmehr für den E-Shop selbst. Research Tools hat sich zehn E-Food-Anbieter nach den Kriterien Orientierung, Produktsortiment, Konditionen und Service angeschaut, Textprovider hat sich fünf E-Shops vorgenommen und die Kriterien Semantik (Aktualität und Stil), Formalien (Übersichtlichkeit und Rechtschreibung), Sichtbarkeit und Funktionalität (Produktbeschreibungen, Service-Content) angelegt. Weiterlesen >

E-Food-Praxis: Geschwindigkeit

IMG_1334_bearb

Schnell für die Party noch Knabbereien bestellen?
Per Internet kein Problem. (Foto: cos)

Der Einkauf im Supermarkt um die Ecke ist für (fast) jeden von uns Alltag. Gute Gründe gibt’s aber auch für den Einkauf per Internet. Wir nehmen diese Gründe in einer losen Reihe unter die Lupe. Im ersten Beitrag heißt das Thema Geschwindigkeit: Ich brauche etwas, und zwar schnell.

Stellen Sie sich vor, Sie planen eine Party oder einen gemütlichen Fernsehabend. Wer gut plant, kauft mehrere Tage vorher alles dazu ein. Doch leider fehlt es manchmal an Planung (und Zeit!). Ihnen fällt also zwei Tage vor der Party (oder dem Fernsehabend) auf, dass Sie noch einige wichtige Zutaten besorgen müssen. Weiterlesen >

E-Food-Praxis: Spirituosen

IMG_1329_bearb

Drei Sorten Rum sollten schnell auf den Tisch.
Eine davon musste gleich probiert werden.

Alkoholische Getränke sind die mit Abstand meistverkaufte Warengruppe im E-Food-Bereich. Woran liegt das? Ich will die Frage ganz praktisch beantworten und bestelle bei www.rumundco.de. Den Online-Händler gibt’s seit Ende 2009 und er hat sich – logisch – auf Rum spezialisiert (aber natürlich gibt’s dort auch viele andere Alkoholika). Neben www.whisky.de ist Rum&Co nach eigenen Angaben Marktführer beim Online-Verkauf von Weiterlesen >

Getestet: Nüsse aus dem Netz

kernkraft_098

Vier Nuss-Sorten nach eigenem Wunsch:
nicht ganz billig, aber lecker lecker.

Der Lebensmittel-Einkauf im Netz kann wohl den täglichen (oder wöchentlichen) Gang in den Supermarkt ersetzen. Aber er kann eben auch mehr – im Netz können Lebensmittel personalisiert werden. Entweder, in dem man nur das Etikett (auf Bierflaschen zum Beispiel) oder die Verzierung (beispielsweise auf Torten) nach eigenen Ideen gestaltet, oder aber in dem man sich seine ganz individuelle Mischung zusammenstellt. Bekanntestes Beispiel: MyMuesli.com. Nach diesem Prinzip arbeitet auch kern-energie.com. Dort kann man sich nach eigenem Geschmack seine ganz eigene Weiterlesen >

Welche Lebensmittel online gekauft werden

spirituosen_k_cc0

Hochprozentiges wird gerne online bestellt.

Welche Lebensmittel kaufen die Deutschen eigentlich im Netz? Eine neue Studie gibt hier einige Hinweise. Unter dem Titel „AGOF facts&figures: FMCG – Food & Beverages“ veröffentlichte die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung  (AGOF) vor einigen Tagen eine Analyse des E-Food-Sektors. (Die AGOF, eine Arbeitsgemeinschaft von Mediaagenturen und Werbeträgern, erstellt solche Analysen regelmäßig für insgesamt 16 Branchen.) Eigentliches Ziel der Studie ist es, den Marktteilnehmern klar zu machen, Weiterlesen >

Die Franzosen lieben “le drive”

drive_intermarche_web

Sehen karg aus, funktionieren aber hervorragend: Die
“drive” genannten click and collcct-Stationen in
Frankreich.

Es ist immer wieder dieselbe Frage: Warum läuft efood im Ausland großartig, und in Deutschland (noch) nicht? Der Produkt-Datenbank-Anbieter SyndicatePlus hat sich in der Studie „The State of Online Grocery Retail in Europe“ die Mühe gemacht, die Märkte für efood in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und den USA miteinander zu vergleichen. Sieht man sich die Umsätze der einzelnen Länder an (siehe Grafik), dann verwundert – mal wieder – wie erfolgreich efood in Frankreich und Großbritannien ist. (Und außerdem werden diesmal Weiterlesen >

Wie Bio-Hersteller den Onlinehandel sehen

biomarken_plusdrei

Wir haben bei den großen Bioherstellern nach-
gefragt: Was halten Sie von Bio im Internet?

Für den Verbraucher ist es ein Fortschritt, Lebensmittel (und Konsumgüter) bequem am Bildschirm auszusuchen und anschließend ins Haus geliefert zu bekommen. Händler und Hersteller betrachten den efood-Markt hingegen mit anderen Augen – und mitunter auch kritisch. Auch in der Biobranche sorgt der Absatzweg Internet für Diskussionen. Wie stehen die Hersteller von Bioprodukten dem Internet gegenüber? Sehen sie den Internethandel eher kritisch Weiterlesen >

Ab Juni kostet die Rücksendung

wagenWie (fast) alles, ist natürlich auch der Verbraucherschutz europaweit geregelt. Bislang allerdings konnte jedes Land noch seine eigenen (zum Teil strengeren) Vorschriften erlassen. Ab dem 13. Juni gilt nun aber eine europaweit einheitliche Regelung. (Genauer gesagt wurde die Europäische Verbraucherrechterichtlinie bereits 2011 beschlossen; die entsprechenden Änderungen im deutschen BGB wurden vor einem Jahr vom Bundestag beschlossen; sie treten nun fristgerecht zum 13.6.2014 in Kraft.) Die meisten Neuerungen betreffen speziell Online-Bestellungen. Hier im Detail: Weiterlesen >