Wer sind die Player? Ein Ländervergleich

vier-flaggenDie Gretchenfrage im deutschen E-Food-Markt lautet: Wer wird das Rennen machen? Eine der traditionellen Handelsketten? Ein Pure-Player, also ein Neuling im Lebensmittelbereich? Oder gar einer der Internet-Giganten (wie z.B. Amazon)? Ein Vergleich des deutschen E-Food-Marktes mit dem in Großbritannien, Frankreich und USA beantwortet zwar nicht die Frage, aber ist dennoch höchst interessant. Wer dominiert dort den Markt? Der zweite Artikel mit Fakten, die die Syndy-Studie über den E-Food-Markt liefert, präsentiert die Länder in der Reihenfolge der Größe des jeweiligen Marktes: Weiterlesen >

E-Food-Studie: Der Stand der Dinge

state_1aDie aktuelle Studie „The State of Online Grocery Retail in Europe“ hebt sich deutlich von anderen Studien ab und ist uns deshalb gleich zwei Blog-Artikel wert. (Auch wenn die Autoren in der Einschätzung von Shopwings weit daneben lagen – aber irren kann jeder mal.) Erstellt wurde die Studie von Syndy, dem niederländischen Datenbank-Dienstleister, der bereits im letzten Jahr eine Studie veröffentlichte (und damals noch Syndicate Plus hieß). Im ersten Blog-Artikel schauen wir auf die generelle Marktentwicklung sowie die Trends. Im zweiten Artikel schauen wir dann genauer auf die Weiterlesen >

Shopwings ohne Flügel

shopwings_fadeNach gerade mal zehn Monaten musste Shopwings seinen Service wieder einstellen – dabei wurde das Start-up noch vor kurzem als Hoffnungsträger des deutschen E-Food-Marktes gepriesen („ShopWings steht davor, den deutschen Online-Lebensmittelhandel auf ein nächstes Wettbewerbslevel zu bringen”, textete E-Commerce-Dienstleister syndy.com).

Erinnern wir uns: Junge, flexible „Shopper“ sollten die Einkaufsliste von Online-Käufern im nächsten Supermarkt abarbeiten. Innerhalb kürzester Zeit und mit einem kleinen Aufschlag Weiterlesen >

Die Anwort: Warum E-Food hinterher hinkt

scheckenrennenJa, es gibt tatsächlich eine Antwort auf die Frage, warum E-Food in Deutschland nicht richtig zündet. Bei nur ein Prozent liegt der Anteil der Lebensmittel, die in Deutschland online gekauft werden, will eine Studie des EHI Retail Institutes herausgefunden haben, die im August herauskommt. Die Autoren stellen diese Zahl dem zehnprozentigen Anteil gegenüber, der über alle Warengruppen hinweg online gekauft wird. Die oft diskutierte Frage, warum der E-Food-Verkauf so Weiterlesen >

Studie sieht den Paketfahrer als ‘Face to the Customer’

deckblatt_cologneSchon wieder eine Studie? Klar doch, der E-Food-Bereich in Deutschland bietet großes Entwicklungspotenzial, und so ist es nicht verwunderlich, dass dieses Potenzial immer mal wieder ausgeleuchtet wird. Mitte Juni meldete sich das Competence Center Food & Retail der Cologne Business School mit der Studie „E-Food in Deutschland“ zu Wort. Dafür wurden 321 Verbraucher im Alter zwischen 14 und 67 Jahren befragt. Auch wenn die Ergebnisse alles andere als überraschend sind, so weist die Studie doch auf einen wichtigen Punkt hin. Weiterlesen >

Alnatura geht voll ins Netz

Aussenaufnahmen des neuen Alnatura Zentrallagers in Lorsch

Alnatura ist stolz auf das weltweit
größte Hochregallager aus Holz.
(Bild: Alnatura)

Im Gegensatz zur „konventionellen“ Seite ist im Segment „Bio“ des E-Food-Marktes zu Zeit etwas Bewegung zu verspüren. Als erster der großen Bio-Anbieter ist Alnatura mit einem Shop im April 2015 online gegangen.

Die Marke Alnatura ist vielen aus dem dm-Drogeriemarkt bekannt. Auch 96 eigene, über ganz Deutschland verstreute Läden tragen zur Bekanntheit der Marke bei. Ende letzten Jahres gab dm bekannt, eine eigene Bio-Handelsmarke zu entwickeln. Da dm mit seinen 3500 Filialen der wichtigsten Handelspartner von Alnatura ist, würde das den Weiterlesen >

Rocket entdeckt „the next big thing”

logo-lieferheld_kVor einigen Wochen war Erstaunliches über die Samwer-Brüder zu lesen. Nein, nicht die Nachricht, dass sie vermehrt in E-Food investieren wollen. Und auch nicht, dass die Gründer von Rocket Internet, die mit Zalando eine märchenhafte Erfolgsgeschichte hingelegt haben, nach Mode und Möbel nun das nächste große E-Commerce-Thema wittern: eben Lebensmittel.

Viel Geld für einen Pizzaservice

Erstaunlich war vielmehr der Betrag, der verkündet wurde: 496 Millionen Euro! So viel sei der Einstieg der Samwers bei Delivery Hero wert. Das Unternehmen sei in 24 Ländern Weiterlesen >

Spiegel-Journalisten kaufen E-Food

spiegltitlWeil auch der Spiegel so gar nichts Neues aus der E-Food-Branche berichten kann, besann man sich beim Hamburger Magazin (dessen neues Motto „Keine Angst vor der Wahrheit“ lautet) auf den guten alten Verbraucher-Test („Online-Supermärkte im Test“). Ganz subjektiv durften zehn Journalisten „im Selbsttest“ jeweils einen Anbieter testen – die einzige Gemeinsamkeit war die Einkaufsliste, die haushaltsübliche Waren enthielt (Milch, Saft, Chips, Tiefkühlpizza, Eier, Käse usw.). Die „Tester“ schrieben einen kurzen Bericht über ihren Einkauf und vergaben zusätzlich Punkte für Zuverlässigkeit, Kundenfreundlichkeit und Angebot.

Kriterien: rein subjektiv

In guter alter Journalistenmanier hatten die „Tester“ in ihren Kurzberichten so gut wie an allem etwas auszusetzen: mal kam nicht alles, was bestellt wurde, mal waren die Lieferkosten oder die Preise zu hoch, mal Weiterlesen >

Die schwierige letzte Meile

Paket-ZustellerWer mit E-Food handelt, der muss dem Kunden eine Menge bieten: eine umfassend informierende und gut bedienbare Internet-Plattform (siehe dazu auch diesen Artikel), ein großes Sortiment, eine schnelle Anlieferung und eine freundliche Service-Hotline. Günstige Preise sind sowieso Pflicht. Das alles muss effizient sein – denn nur über eine gute Kalkulation lohnt sich das Geschäft. Eines der schwierigsten Felder ist in dieser Aufzählung noch gar nicht genannt: die sogenannte „letzte Meile“. Weiterlesen >

Die Lebensmittelinformationsverordnung gilt auch online

para_ccpdDas Wort ist lang, soll aber Klarheit bringen: Lebensmittelinformationsverordnung. Diese „LMIV“ ist eine Verordnung der EU, die 2011 erlassen wurde und die zum 13. Dezember 2014 nun in Kraft treten wird. Und sie gilt ausdrücklich auch für Online-Händler. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass ein Online-Lebensmittelhändler dem Kunden Informationen über die Ware zur Verfügung stellt. Aber es war wohl nie ganz klar geregelt. Die LMIV schreibt nun aber schwarz auf weiß vor, welche Informationen vorliegen müssen. Und zwar bereits vor dem Kauf. Ein eventueller Verweis, dass ja alles auf der Packung stehe, würde also nicht mehr helfen.

Nährwerte erst in zwei Jahren Pflicht

Zunächst dürfte sich auf den Seiten der E-Food-Anbieter jedoch nicht viel ändern. Denn der Kern der Verordnung Weiterlesen >