Alnatura geht voll ins Netz

Aussenaufnahmen des neuen Alnatura Zentrallagers in Lorsch

Alnatura ist stolz auf das weltweit
größte Hochregallager aus Holz.
(Bild: Alnatura)

Im Gegensatz zur „konventionellen“ Seite ist im Segment „Bio“ des E-Food-Marktes zu Zeit etwas Bewegung zu verspüren. Als erster der großen Bio-Anbieter ist Alnatura mit einem Shop im April 2015 online gegangen.

Die Marke Alnatura ist vielen aus dem dm-Drogeriemarkt bekannt. Auch 96 eigene, über ganz Deutschland verstreute Läden tragen zur Bekanntheit der Marke bei. Ende letzten Jahres gab dm bekannt, eine eigene Bio-Handelsmarke zu entwickeln. Da dm mit seinen 3500 Filialen der wichtigsten Handelspartner von Alnatura ist, würde das den Weiterlesen >

Rocket entdeckt „the next big thing”

logo-lieferheld_kVor einigen Wochen war Erstaunliches über die Samwer-Brüder zu lesen. Nein, nicht die Nachricht, dass sie vermehrt in E-Food investieren wollen. Und auch nicht, dass die Gründer von Rocket Internet, die mit Zalando eine märchenhafte Erfolgsgeschichte hingelegt haben, nach Mode und Möbel nun das nächste große E-Commerce-Thema wittern: eben Lebensmittel.

Viel Geld für einen Pizzaservice

Erstaunlich war vielmehr der Betrag, der verkündet wurde: 496 Millionen Euro! So viel sei der Einstieg der Samwers bei Delivery Hero wert. Das Unternehmen sei in 24 Ländern Weiterlesen >

Spiegel-Journalisten kaufen E-Food

spiegltitlWeil auch der Spiegel so gar nichts Neues aus der E-Food-Branche berichten kann, besann man sich beim Hamburger Magazin (dessen neues Motto „Keine Angst vor der Wahrheit“ lautet) auf den guten alten Verbraucher-Test („Online-Supermärkte im Test“). Ganz subjektiv durften zehn Journalisten „im Selbsttest“ jeweils einen Anbieter testen – die einzige Gemeinsamkeit war die Einkaufsliste, die haushaltsübliche Waren enthielt (Milch, Saft, Chips, Tiefkühlpizza, Eier, Käse usw.). Die „Tester“ schrieben einen kurzen Bericht über ihren Einkauf und vergaben zusätzlich Punkte für Zuverlässigkeit, Kundenfreundlichkeit und Angebot.

Kriterien: rein subjektiv

In guter alter Journalistenmanier hatten die „Tester“ in ihren Kurzberichten so gut wie an allem etwas auszusetzen: mal kam nicht alles, was bestellt wurde, mal waren die Lieferkosten oder die Preise zu hoch, mal Weiterlesen >

Die schwierige letzte Meile

Paket-ZustellerWer mit E-Food handelt, der muss dem Kunden eine Menge bieten: eine umfassend informierende und gut bedienbare Internet-Plattform (siehe dazu auch diesen Artikel), ein großes Sortiment, eine schnelle Anlieferung und eine freundliche Service-Hotline. Günstige Preise sind sowieso Pflicht. Das alles muss effizient sein – denn nur über eine gute Kalkulation lohnt sich das Geschäft. Eines der schwierigsten Felder ist in dieser Aufzählung noch gar nicht genannt: die sogenannte „letzte Meile“. Weiterlesen >

Die Lebensmittelinformationsverordnung gilt auch online

para_ccpdDas Wort ist lang, soll aber Klarheit bringen: Lebensmittelinformationsverordnung. Diese „LMIV“ ist eine Verordnung der EU, die 2011 erlassen wurde und die zum 13. Dezember 2014 nun in Kraft treten wird. Und sie gilt ausdrücklich auch für Online-Händler. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass ein Online-Lebensmittelhändler dem Kunden Informationen über die Ware zur Verfügung stellt. Aber es war wohl nie ganz klar geregelt. Die LMIV schreibt nun aber schwarz auf weiß vor, welche Informationen vorliegen müssen. Und zwar bereits vor dem Kauf. Ein eventueller Verweis, dass ja alles auf der Packung stehe, würde also nicht mehr helfen.

Nährwerte erst in zwei Jahren Pflicht

Zunächst dürfte sich auf den Seiten der E-Food-Anbieter jedoch nicht viel ändern. Denn der Kern der Verordnung Weiterlesen >

Der typische Kunde: jung, britisch und durstig

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Die Anlieferung an die Haustür ist klarer Favorit
gegenüber der Pick-Up-Lösung. Quelle: SyndicatePlus

Wer ist das eigentlich, der Lebensmittel im Internet kauft? Wie sieht der typische E-Food-Kunde aus und warum kauft er online? Dazu hat der holländische E-Commerce-Dienstleister Syndicate Plus für seine Studie „The online grocery shopper“ 250 Menschen befragt, die kürzlich Lebensmittel im Netz bestellt haben. Und zwar in vier Ländern: Deutschland, Frankreich, Niederlande und Großbritannien. Während vieles, was die Branche längst weiß, bestätigt wurde, gab es hier und dort auch interessante neue Ergebnisse. Weiterlesen >

Personal Shopping – ein Konzept für Deutschland?

Der E-Food-Markt ist schwierig, aber lohnenswert. Vielleicht lässt sich der Markt ja mit neuen Konzepten erobern? Das jedenfalls ist der Ansatz des Internetbusiness-Pioniers Rocket Internet der Brüder Samwer (bekannt durch den Aufbau von Zalando und den jüngst erfolgten Börsengang). Shopwings.de heißt deren neues Konzept, das seit Anfang Oktober online ist.

Nach zwei Stunden kommt der „Shopper“

So funktionierts’s: Der Kunde wählt im Internet postleitzahlenbasiert einen Supermarkt in seiner Nähe. Ein „geschulter Shopper“ kauft Weiterlesen >

E-Food-Praxis: Lieferzeiten

Warum kaufen Menschen Lebensmittel online? Dafür gibt es viele Gründe (und ein paar auch dagegen). Eine neue europaweite Studie – über die wir demnächst ausführlich berichten – nennt als wichtigsten: „Ich kann einkaufen wann ich will.“ Leicht einzusehen, denn das Internet macht nie zu. Andererseits haben viele städtische Supermärkte inzwischen bis 22 Uhr offen – und noch später kaufen dann doch die wenigsten. Aber sei’s drum. Das nächst genannte Argument lautet: „Es ist praktisch, dass die Lebensmittel angeliefert werden.“ Interessanterweise hält Weiterlesen >

Wie gut sind die Shops der E-Food-Anbieter?

Im deutschen E-Food-Markt bewegt sich im Moment wenig, Studien zu diesem Marktsegment haben hingegen noch immer Konjunktur. Zwei aktuelle Studien interessieren sich weniger für die Produkte als vielmehr für den E-Shop selbst. Research Tools hat sich zehn E-Food-Anbieter nach den Kriterien Orientierung, Produktsortiment, Konditionen und Service angeschaut, Textprovider hat sich fünf E-Shops vorgenommen und die Kriterien Semantik (Aktualität und Stil), Formalien (Übersichtlichkeit und Rechtschreibung), Sichtbarkeit und Funktionalität (Produktbeschreibungen, Service-Content) angelegt. Weiterlesen >

E-Food-Praxis: Geschwindigkeit

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Schnell für die Party noch Knabbereien bestellen?
Per Internet kein Problem. (Foto: cos)

Der Einkauf im Supermarkt um die Ecke ist für (fast) jeden von uns Alltag. Gute Gründe gibt’s aber auch für den Einkauf per Internet. Wir nehmen diese Gründe in einer losen Reihe unter die Lupe. Im ersten Beitrag heißt das Thema Geschwindigkeit: Ich brauche etwas, und zwar schnell.

Stellen Sie sich vor, Sie planen eine Party oder einen gemütlichen Fernsehabend. Wer gut plant, kauft mehrere Tage vorher alles dazu ein. Doch leider fehlt es manchmal an Planung (und Zeit!). Ihnen fällt also zwei Tage vor der Party (oder dem Fernsehabend) auf, dass Sie noch einige wichtige Zutaten besorgen müssen. Weiterlesen >