E-Food im Stadt-Land-Vergleich

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Fünf in Berlin, der Rest in Brandenburg:
Wo klappt’s besser mit E-Food? Bild aus
Marktcheck Online-Lebensmittelhandel

In den Großstädten ist der nächste Supermarkt meist nicht weit, auf dem Land hingegen muss man für den Einkauf oft viele Kilometer fahren. Gerade dort, wo man auf ein Auto angewiesen ist, wäre der Online-Einkauf von Lebensmittel für viele Menschen also eine echte Alternative. Leider ist er das aber nicht immer. Ein Test der Verbraucherzentralen Berlin und Brandenburg stellt einen Stadt-Land-Vergleich von E-Food-Lieferungen an.

Ein Viertel der Tester sagt „nie wieder“

Die Untersuchung heißt mit vollem Titel „Marktcheck Online-Lebensmittelhandel: Verfügbarkeit, Lieferqualität und Alltagstauglichkeit in den Regionen Berlin und Brandenburg (im Stadt-Land-Vergleich)“. Sie hat allerdings, so viel schon vorab, nur einen Stichprobencharakter. Geliefert wurde an fünf Testadressen in Berlin und Weiterlesen >

Für Lidl lohnt sich efood nicht

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Zwölf Stunden geöffnet –
toller Offline-Service. Aber online?
Foto: cc

Nachdem vor einigen Wochen das Online-Konzept (Konzept?) von Edeka betrachtet wurde, soll heute aus gegebenem Anlass ein Blick auf die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) geworfen werden. Deren Online-Aktivitäten sind überschaubar, und seit Ende letzten Jahres sogar noch überschaubarer: Ende Dezember machte Kaufland nämlich Schluss mit lustig online und stellte seinen Lieferservice in Berlin nach einem guten Jahr ein. Spannend ist die Begründung, die das Unternehmen in seiner kurzen Meldung anführt: „Mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit sehen wir allerdings, dass sich ein Lieferservice im Lebensmittelbereich auf Sicht nicht kostendeckend betreiben lässt.“ Na, hoffentlich lesen das auch die Mitbewerber wie Amazon, Rewe, Lebensmittel.de oder Allyouneed. Weiterlesen >

Wo bleibt der Internet-Discounter?

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Foto: Michael Ely cc

Dass Deutsche gerne billig Lebensmittel einkaufen, ist kein Geheimnis. Und dass diese Geiz-is-geil-Mentalität einer der Gründe ist, dass sich efood in Deutschland so richtig etabliert, ist ebenfalls bekannt. Da liegt die Frage nahe: Wieso gibt es eigentlich noch keinen Discounter im Internet?

Die Zielgruppe jedenfalls ist groß genug. Eine im November veröffentlichte Studie von YouGov (unter dem schönen Titel „Aldi meets Amazon“) kategorisiert immerhin 39% aller Kunden als „preisorientiert“. Weiterlesen >

www.ganz_viele_Edekas.de

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Bild : Joehawkins Bildbearbeitung: cos
Lizenz: cc

Gar nicht so einfach, das E-Food-Geschäft: Vor wenigen Tagen reichte die Verbraucherschutzorganisation foodwatch Klage gegen Edeka ein. Im Online-Shop www.edeka-lebensmittel.de fehlten die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben über Brennwert, Fett, Zucker usw. foodwatch hatte das Unternehmen vorher bereits abgemahnt, aber es hatte sich – trotz mehrfacher Fristverlängerung, wie foodwatch schreibt – nichts getan.

Jeder macht mal Fehler. Aber Edeka ist nicht jeder – mit einem Umsatz von knapp 50 Milliarden Euro im Jahr ist Edeka der größte Player im deutschen Lebensmittel-Einzelhandel. Weiterlesen >

Ist Amazon Fresh nur eine Lachnummer?

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Foto: Atomic Taco / flickr / cc

Genau zwei Monate ist es her, dass Amazon Fresh auch in Deutschland gestartet ist. Dieser Auftritt wurde seit Jahren mit Spannung erwartet; er werde gar „wie ein Tornado in die Branche einziehen“, fürchtet der scheidende Rewe-Chef Alain Caparros. Und was ist nun tatsächlich passiert? Nix! Kein einziger E-Food-Händler klagt über drastische Umsatzeinbußen, und auch Aldi oder Rewe mussten nicht schließen. War die „Angst“ vor Amazons Lebensmittellieferdienst also übertrieben, Amzons Auftritt gar eine Lachnummer? Oder kommt da noch ein dicker Klops nach? Weiterlesen >

Lidl geht, Amazon kommt (noch nicht)

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In welche Richtung geht die Reise: Lebens-
mittel aus dem Netz – oder billig vom
Discounter?

Aus gutem Grund war auf efood.de schon länger nicht mehr von Amazon die Rede. Es ist schlicht müßig, den vielen Gerüchten über den Start von Amazon Fresh in Deutschland nachzugehen. Und tatsächlich hat sich über das gesamte Jahr 2016 praktisch nichts getan. Nun tut sich wieder etwas – wenn auch nur ein ganz klein wenig. Vor kurzem ging die (unbestätigte) Meldung durch die Presse, dass Amazon keine eigene Auslieferflotte aufbauen wolle, sondern seine Lebensmittel per DHL liefern lassen möchte. Dass die Post-Tochter den Ansprüchen von Amazon genügt, hat sie bereits bei Amazon Prime gezeigt. Und mit dem eigenen Lebensmitteldienst Weiterlesen >

Frische aus der Box

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Scheinbar unscheinbar – doch Kühlboxen
sind ein wichtiges Thema in der E-Food-
Branche. Bild: Fa. Overath

Einer der großen Knackpunkte im Online-Lebensmittelhandel: die Kühlung. Die „Marktwächter Digitale Welt“ der Verbraucherzentralen stellten in ihrer jüngsten Untersuchung fest: „Allerdings wurde im Rahmen der Testkäufe deutlich, dass es bei der Einhaltung notwendiger Temperaturen für kühlungsbedürftige Lebensmittel Probleme gibt. Teilweise kamen diese Waren mit derart erhöhten Temperaturen an, dass hier von einer Unterbrechung der Kühlkette auszugehen war.“

Kühlung ist nicht gleich Kühlung

Die Bandbreite des Themas Kühlung ist enorm: Das geht beim Salat los, der zwar nicht Weiterlesen >

Kearney fragt: Markt vor dem Durchbruch?

kearneyWie alle anderen Marktteilnehmer warten auch die Managementberatungsfirmen auf den Big Bang im deutschen E-Food-Business. Zwischenzeitlich veröffentlichen sie Marktuntersuchungen – und werden mitunter gar kreativ.

Durchschlagende Konzepte fehlen

Der akteuelle Bericht von A.T. Kearney ist unter dem Titel „Markt vor dem Durchbruch?“ erschienen. Das Fragezeichen im Titel ist sicher berechtigt. Zum Vergleich: In Großbritannien soll E-Food einen Anteil von 4,5% am gesamten Lebensmittelmarkt haben, in Deutschland sollen es Weiterlesen >

EHI-Studie checkt E-Food-Vollsortimenter

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Seltene Ausnahme im E-Food-Busines:
Vollsortimenter mit bundesweiter
Auslieferung.

Vor einem guten Jahr berichteten wir über eine Studie des EHI Retail Institutes, die rund 250 Online-Lebensmittelhändler untersuchte. Das „wissenschaftliche Institut des Handels“ (so die Selbstbezeichnung) konzentriert sich nun in seiner neuesten Studie auf jene 35 E-Food-Händler, „die dem Verbraucher die Möglichkeit bieten, sich einen nahezu vollständigen Wocheneinkauf mit frischen und kühlpflichtigen Lebensmitteln liefern zu lassen“. 19 dieser Händler sind Vollsortimenter, 11 Händler bieten ein reines Biosortiment, und 5 Händler bieten überwiegend Feinkost. Die Studie beschreibt alle 35 Shops Weiterlesen >

Kaufland startet online

kala_foto_kleinDer „große Bruder“ von Lidl hat in diesen Tagen einen Vollsortiment-Online-Shop eröffnet. Beide gehören zu Deutschlands zweitgrößtem Discounter, der Schwarz-Gruppe, die damit einen ersten Schritt in Richtung efood macht. Zunächst zwar nur in einem überschaubaren Testgebiet – dennoch nicht schlecht.

Es ist nicht schwer zu erraten, wo das Testgebiet liegt: in Berlin natürlich. Dort ist man mit einer eigenen Lieferflotte unterwegs, genau wie Rewe und Bringmeister. Und dass man anfänglich recht günstig sein will, um möglichst viele Weiterlesen >